Mixed-abled Tanzworkshop in Hürth

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Foto©H. Ilmaz Ulus

Durch die Zusammenarbeit des gehörlosen
Hip Hop Tänzers und Tanzlehrers Dodzi
Dougban mit dem Choreografen und zeitgenössischen
Performer Wagner Moreira
werdet Ihr neue Formen der Kommunikation
in der tänzerischen Arbeit erforschen und
neue tänzerische Kontaktmöglichkeiten und
Kommunikationswege in der kreativen Arbeit
finden.

In der Kooperation mit Menschen unterschiedlicher
Fähigkeiten und Hintergründe
entdeckt Ihr, wie die Kommunikation zwischen
Konkret und Abstrakt, Alltag und Poesie
und zwischen Körpersprache, Geste und
Gebärdensprache im zeitgenössischen Tanz
erfolgt.

Am Ende werden künstlerische Bilder in
verschiedenen Ebenen kommuniziert und auf
der Bühne öffentlich und prozessorientiert
dargestellt.

Was erwartet Euch?

An dem Workshop werden insgesamt 20
tanzbegeisterte Menschen mit unterschiedlichen
Fähigkeiten teilnehmen. Unter der
Anleitung der beiden Tänzer und Performer
Dodzi Dougban und Wagner Moreira werdet
ihr gemeinsam über eine inspirierende Mischung
verschiedener künstlerischer Methoden
und Elemente aus Tanz, Theater, Performance
und Kommunikation erlernen, wie
diese im inklusiven kreativen Prozess zum
Einsatz kommen.
Ausgehend von den Ideen und Inputs von
jedem von euch werden wir neue Wege des
künstlerischen Ausdrucks erarbeiten und
gemeinsam entwickeln. Am Ende des Workshops
wird es eine Präsentation der Ergebnisse
geben, die offen ist für interessierte
Zuschauer.

Was Ihr mitbringen solltet?

Bequeme Kleidung (Trainingskleidung)
Trainingsschuhe / dicke Socken (Tanzboden)
Was zum Schreiben / Notieren
Offenheit, Kreativität und Spaß
Teilnehmerbeitrag: 25 €
(Für Wasser, Apfelschorle und warmen Mittagsimbiss
ist gesorgt)

Anmeldung?
Kulturamt der Stadt Hürth
Bürgerhaus
Herr Andreas Walter
Friedrich-Ebert-Straße 40
50354 Hürth

Email an: awalter@huerth.de
Weitere Informationen unter:
www.un-label.eu
www.facebook.com/un.label.eu/
www.wlmoreira.wordpress.com

Teilnehmerzahl: Maximal 20
Alter: 16-35
max 10 Teilnehmer mit Behinderung
max 10 Teilnehmer ohne Behinderung

Der Workshop fi ndet zu
folgenden Zeiten statt:
Inklusive Präsentation

(Die Feiertage nutzen wir also auch!)

Montag 30.10.17 10:30 – 16:30
Dienstag 31.10.17 10:30 – 16:30
Mittwoch 01.11.17 10:30 – 16:30
Donnerstag 02.11.17 10:30 – 16:30
Freitag 03.11.17 10:30 – 16:30
Samstag 04.11.17 12:00 – 21:00

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I PLAY D(E)AD

I PLAY D(E)AD

Eine Solo Tanzperformance von Wagner Moreira

 

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„I PLAY D(E)AD“ möchte im Tanzen das Sterben lernen, aber nicht ohne das Leben zu

feiern. Im emotionalen Spagat zwischen dem Tod des Vaters und dem eigenen

Sterbenlernenwollen eröffnet Wagner Moreira in seinem Solo ein poetisches Szenario

über Pietät und Demut, Mut, Entschlossenheit und Lebensfreude – letztlich also über die

großen philosophischen Fragen unseres Lebens und die überwältigende Kraft der Kunst.

Im achtzehnten Jahr nach dem Freitod des eigenen Vaters feiert Wagner Moreira 25 Jahre

Tanzkarriere und obendrein seinen 40. Geburtstag. Die momentane Koinzidenz dieser

Ereignisse ist Anlass genug, um sich genau jetzt mit Leichtigkeit und Nachdenklichkeit

zugleich in einem Solo dem mitunter selbstauferlegten Tabu des Freitods zu stellen, vor

allem aber dem Feiern und Auskosten des Augenblicks einen Platz einzuräumen. Eine

Geburtstagsfeier durch und durch bis ganz zum Schluss.

 

„Durch so viele Rätsel und Fragestellungen, die objektiv, logisch und sozial schlicht nicht

beantwortet werden können, bleibt mir nur mein Tanz als Mittel der Hinterfragung und des

philosophischen Denkens und Mich-Bewegens. Solange ich mich für das Leben

entscheide, bewege ich mich, tanze ich, denke ich – und existiere deshalb auch nur so.“ –

Wagner Moreira

 

Konzept, Choreografie, Performance: Wagner Moreira

Konzept, Dramaturgie: Thomas Schütt

Produktionsleitung: Helena M. Fernandino

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt

Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz.

 

 

In Kooperation mit dem projekttheater Dresden, der Pegasus Theaterschule Dresden, dem

Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V., dem Zentrum für

Austausch und Innovation Köln und C.O.R.E. – Creating Opportunities Of Research and

Explorations

Warten. Sie dürfen gespannt sein

 

“Warten. Sie dürfen gespannt sein”

 

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Die Mitarbeiter des Kloster St. Marienstern – Werkstatt für Behinderte zeigen das

Tanzstück am Samstag, den 24.06.

&

Sonntag, den 25.06. jeweils um 15 Uhr und 16.30 Uhr.

Bereits im letzten Jahr arbeitete TanzART mit dem brasilianischen Tanzkünstler Wagner Moreira zusammen und entwickelte das Projekt “Tanz ohne Grenzen”.

Es begleitete die Ausstellung ´Bewusstsein vorausgesetzt´ des Bremer Bildhauers Markus Keuler in der Ostsächsischen Kunsthalle Pulsnitz.

Der Leipziger Olaf Martens dokumentierte das Projekt.

Im Rahmen des Kunstbus Oberlausitz findet das Inklusionsprojekt

 

“Warten. Sie dürfen gespannt sein.” ist eine Fortführung und Intensivierung.

Es beschäftigt sich mit Vorurteilen und Ausgrenzungen, die Menschen mit Behinderungen im Alltag oft begegnen.

Mehr Infos: HIER

 

Workshop Nonsens/Dada – Hellerau

Ein Workshop mit Helena Fernandino & Wagner Moreira.

In diesem Workshop werden Schüler sich Mittels Sprache, Bewegung, Performances, Tanz und Objekten das Thema NONSENS/Dada kompositorisch und spielerisch auseinandersetzen. Durch Assoziationskette wird den Teilnehmern ermöglicht sich auszuprobieren und in die Welt eines Künstlers einzutauchen. Ready? Ready Made…Made in…out…inside out…outside in…upside down…downside in…fim.

 Wo: Festspielhaus Hellerau Dresden

Wann: 07.06.17 um 11 Uhr

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HIGH? – EIN FRÜHLINGSOPFER!

 

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  Künstlerische Interventionen in öffentlichen Räumen in Dresden im Rahmen von Kulturjahr Sucht 2017

Mittels Bewegung, Sprache, Tanz, Theater und Performance wird Wagner Moreira (BRA/D) mit einem Team von Musikern, Tänzern, Schauspielern und einem Fotografen das Thema Sucht durch ihre Kunst in den öffentlichen Räumen bringen. Akustische und visuelle Bilder sollen die Aufmerksamkeit für das Thema erregen. Stolz und Täuschung mischen sich stark, die Akteure stecken sich selbst in Schubladen, werden in Schubladen gesteckt und lassen gleichzeitig ihre Etiketten und Stigmata wegfallen. High? -Ein Frühlingsopfer sind Aktionen in sensibler Art und lädt Passanten, Zuschauern und Künstler zu Assoziationen ein. Ein metaphorisches Opfer der scheinbaren coolen und bunten Seite der Droge lässt sich von der musikalischen Textur „Le Sacre du Printemps“dt.: Die Frühlingsweihe häufig auch  Das Frühlingsopfer , das Igor Strawinski vor dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1913 für das Balletts Russes von Sergei Djagilew komponiert hat,  erzeugen. Die nur scheinbar gute Seite der Drogen als Falle und Betrug bei Nutzung soll keinen schonen, denn jeder kann davon betroffen werden.

Konzept/Künstlerische Leitung: Wagner Moreira

Assistenz/Projekt Leitung: Helena Fernandino

Öffentlichkeitsarbeit/Blog/Fotografie: Uwe Nimmrichter

Grafik Design: Carmen Tümpel

Performance: Ahmad Abdilli, Diego Furian, Helena Fernandino, Robert Huschenbett, Olimpia Scardi, Steffi Grunzel,  Wagner Moreira.

MEHR INFOS HIER

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